1748 Schreib-Calender 8° N.N. Straßburg
Ab dem Kalender für 1744 sind nach dem gedruckten Kalender zahlreiche unbedruckte Blätter eingebunden. Darauf notierte der Schreiber als Offizier militärische Einzelheiten, die hier im Sinne eines „Amts-, Protokollbuchs“ gewertet werden.
Ab dem Kalender für 1746 taucht am Ende eine Statistik zu den Aderlässen Ludwigs IX. auf (im Kalender für 1748 für die Jahre 1737 bis 1748), die als „Autobiographischer Baustein“ gewertet wird.
In einem anderen „Autobiographischen Baustein“ bezieht sich Ludwig IX. auf die Anwesenheit bei seiner Gemahlin: Im Kalendarium Ende Februar/Anfang März: „d. 2.ten Martij sind es 6 Jahr 29. Wochen daß ich verheurathet bin Davon habe mit meiner Frau Gemahlin zugebracht 133 Wochen und 5 Tag abwesend war ich 208 Wochen und 2 Tag, in diesem Jahr bin ich bey Ihnen gewesen 5 Tag von Ihnen aber 8 Wochen, in diesem 7. Jahr aber meiner Ehe war ich anwesend 7 Wochen 1 Tag, abwesend 21 Wochen 6 Tag.“ Diese Art der Eintragung wiederholt sich in den Folgejahren.