1724 Fürstlich Nassauischer Hauß- und Land Calender 4° N.N. Offenbach am Main
Kalender-ID
04944
Kalender-ID 2
Dillenburg StA NN (Offenbach) Nassauischer 1724
Titel der Reihe
*Gedruckter Inhalt
Haupttitel des Exemplars (3)
Jährliches Tag-Buch, oder Hauß- und Land-Calender
Kupfertitel des Exemplars (2)
Fürstl: Nassauischer Hauß und Land Calender
Kalendermacher/Pseudonym (1)
Jahr der Gültigkeit (6)
1724
Privilegium (11)
Horizont (Ort) (10)
Sprache des Drucks
deutsch
Kalendarium
Kalenderzählung (5)
Verbesserter, Neuer und Alter Kalender
Prognostikum
Titel des Prognostikums (25)
Grosse Practica
*Herstellung
Druckort (7)
Drucker (Person) (8)
Verleger (Person) (9)
Format
4°
*Handschriftlicher Inhalt
Quantität
mittel
Schreibzeitraum (19e)
1724-1724
Schreiber (19)
Kommentar zur Authentifizierung
Namensnennung im Kalender
Schreibraum (20)
durchschossenes Blatt
Monatstafel
Sprache der Einträge
deutsch
latein
Inhalt der Einträge
Verwahrende Institution (gesamter Kalender)
Signatur
Bü K 12/29
Bemerkung (26)
Der Kupfertitel ist beschädigt. Auf einem dahinter angebrachten unbedruckten Blatt steht die Notiz „Geschenk von Schreiner Karl Richter IV. in der Marbach.“
Auf der durchschossenen Schreibseite beim Februar sind deutlich zwei schreibende Hände zu unterscheiden. Die eine (N.N. Hand 195) notierte im Sinne eines Amts-, Protokollbuchs, die andere (J. C. Richter) unternahm Schreibübungen und schrieb dabei auch seinen Namen.
Dieser Kalender für 1724 wurde zweifelsfrei für Dillenburg (Standtansicht auf dem Kupfertitel) bzw. das Fürstentum Nassau-Dillenburg herausgegeben. Bisher ist er das älteste aufgefundene Exemplar dieser 1702 einsetzenden Kalenderreihe (vgl. das Exemplar für 1731, ID 04451). Der Kalenderdrucker verwendete als Kalendarium dasselbe, das er auch bei der Reihe des Eilenden Reichs-Boten verwendet hat (siehe die Kustode beim Dezember „E. B.“ = Eylender Bott). Für den zweiten Teil wurde jenes der Reihe des Hinkenden Boten verwendet. Das folgt aus einer Notiz im zweiten Kapitel „Von Kayserlichen Staats= Geschichten“ des Prognostikums: „Weiln in diesem jahr die begebenheiten in grosser Herren geheimen zimmern so wichtig vorgefallen/ so weiß der hinckende Bott fast nicht, wo er anfangen soll, und welchen Hof er zum ersten fürnehmen will.“
Auf der durchschossenen Schreibseite beim Februar sind deutlich zwei schreibende Hände zu unterscheiden. Die eine (N.N. Hand 195) notierte im Sinne eines Amts-, Protokollbuchs, die andere (J. C. Richter) unternahm Schreibübungen und schrieb dabei auch seinen Namen.
Dieser Kalender für 1724 wurde zweifelsfrei für Dillenburg (Standtansicht auf dem Kupfertitel) bzw. das Fürstentum Nassau-Dillenburg herausgegeben. Bisher ist er das älteste aufgefundene Exemplar dieser 1702 einsetzenden Kalenderreihe (vgl. das Exemplar für 1731, ID 04451). Der Kalenderdrucker verwendete als Kalendarium dasselbe, das er auch bei der Reihe des Eilenden Reichs-Boten verwendet hat (siehe die Kustode beim Dezember „E. B.“ = Eylender Bott). Für den zweiten Teil wurde jenes der Reihe des Hinkenden Boten verwendet. Das folgt aus einer Notiz im zweiten Kapitel „Von Kayserlichen Staats= Geschichten“ des Prognostikums: „Weiln in diesem jahr die begebenheiten in grosser Herren geheimen zimmern so wichtig vorgefallen/ so weiß der hinckende Bott fast nicht, wo er anfangen soll, und welchen Hof er zum ersten fürnehmen will.“
Datum der Erstellung/der letzten Aktualisierung
2025-03-19